Solawi

Solidarische Landwirtschaft – auch bekannt als Community Supporter Agriculture (CSA) – ist eine direkte Partnerschaft zwischen Konsument_innen und Produzent_innen für eine Saison, in der sowohl die Risiken als auch die Vorteile mit den Bäuerinnen/Bauern geteilt werden, mit dem Ziel ein sicheres Einkommen für die Bäuerinnen/Bauern und eine sichere Lebensmittelversorgung für die Konsument_innen zu garantieren. (Quelle: http://www.xn--ernhrungssouvernitt-iwbmd.at/wiki/Solidarische_Landwirtschaft)

Es werden Verträge zwischen Konsument_innen und Produzent_innen für eine Saison abgeschlossen, für diese Zeit erklären sich die “Ernteteiler_innen” dazu bereit eine gewisse Menge an Lebensmitteln von den Produzent_innen abzunehmen. Im Gegenzug dazu versprechen die Produzent_innen die Bereitstellung von Lebensmitteln für diese Saison.

Vorteile für Konsument_innen

  • wöchentliche Versorgung mit saisonalen Bio-Lebensmitteln aus der Region
  • Kennen der Produzent_in, der/die die Lebensmittel herstellt
  • Kennenlernen des Betriebes und Einblick in die Abläufe zu bekommen
  • Kennenlernen von neuen Gemüsesorten, neue Rezepte
  • Austausch mit anderen Ernteteiler_innen
  • Biologische und gesunde Ernährung
  • Verringerung der Transportwege und Müllverringerung
  • Möglichkeit zur Mithilfe am Feld, Erwerben von wertvollem Wissen über biologische Produktion
  • Feiern von Festen mit anderen Ernteteiler_innen
  • Unterstützung von regional und ökologisch wirtschaftenden Produzent_innen
  • Unterstützung kleinbäuerlicher Landwirtschaft in der Region
  • Verantwortung über die Herstellung der Lebensmittel zu übernehmen

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Zwiebelernte 2015 mit Ernteteilerinnen

Vorteile für Produzent_innen

  • direkter und regelmäßiger Kontakt zu den Ernteteiler_innen – direkte Rückmeldung zu den Produkten. Kund_innen kennen, die unsere Produkte essen. Wertschätzung.
  • fairer Preis für die Produkte, der vertraglich im Voraus bezahlt wird
  • finanzielle Sicherheit erlaubt die Konzentration auf die praktische Arbeit und sorgfältige Planung
  • Gemüseraritäten und Sonderkulturen können ausprobiert werden
  • Weitergabe von Wissen über die Produktion von biologisch, qualitativ hochwertigen Produkten
  • geringer bis kein Einsatz von Verpackungsmaterial – Müllvermeidung
  • Teil einer lokalen Versorgungsökonomi

Innerhalb der SOLAWIs ist Mitbestimmung ein wichtiger Punkt. Bei jährlichen Versammlungen werden die Wünsche und Bedürfnisse der Ernteteiler_innen erfragt und im nächsten Jahr, soweit wie möglich, berücksichtigt.